Analyse von Straßenbäumen mittels LiDAR-Daten zur Unterstützung bei der Verkehrssicherungspflicht

Durch die flächendeckende Verfügbarkeit von genauen Laserscandaten bei den Landesvermessungsverwaltungen soll anhand von ausgesuchten Fragestellungen in Pilotprojekten der Mehrwert dieser Daten für die Aufgabenstellungen aus der Praxis untersucht werden. Im vorliegenden Beispiel geht es um die Fragestellung, wie Prozesse im Bereich von Baumkontrollen bei Straßenbauverwaltungen unterstützt werden können. Besonders der Aspekt der kosten- und arbeitsintensiven manuellen Inspektionen vor Ort soll dabei berücksichtigt werden.

Das Pilotprojekt befasste sich mit der Frage, ob eine automatisierte Einzelbaumdetektion mit zugeordneten Baumhöhen zur Unterstützung der Verkehrssicherungspflicht an Straßen beitragen kann. An ausgesuchten Teilgebieten sollte untersucht werden, inwieweit Laserscandaten die Analyse besonders gefährdeter Straßenabschnitte ermöglichen. Eine weiterführende Fragestellung sollte sich mit der Gegenüberstellung des vorhandenen Straßenbaumkatasters und der automatisierten Auswertung befassen, um diese auf Vollständigkeit zu prüfen.

Am Beispiel eines Abschnittes der Bundesautobahn A8 werden einzelne Bäume entlang dieser aus Laserscanpunktwolken extrahiert und hinsichtlich ihres Abstands zur Autobahn analysiert. Bäume, die im Falle eines Windwurfes eine Gefahr für die Bundesautobahn darstellen könnten, sollen identifiziert und visualisiert werden.

identizizierte Straßenbäume

Abbildung: Identifizierte Einzelbäume

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    Maintainer: Dr. Klaus Brand
    Maintainer Email: k.brandfoo(at)gi-geoinformatik.de

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